Von Petrikovics bis Goldman Sachs

By immogeschaedigte

Das Jahr 2008 wird als Einschnitt in das weltweite Finanzsystem eingehen. Trotzdem schafften es  einige Herren, trotz Millionenverlusten, Untreue und Betrugs, ihr privates Finanzsystem in Ordnung zu halten. Petrikovics, Gertner und Arco, Ex-Vorstände der Constantia PB, kassierten 2008 zusammen € 5,3 Mio an Gehalt. Petrikovics alleine rund € 2,3 Mio. Exklusive Abfertigungen und Aktienoptionen.

Der ehemalige Kommunalkredit-Chef Reinhard Platzer, der das Kreditinstitut an den Rand des Ruins mit über € 1 Mia geführt hat, fordert per Gericht noch € 3,5 Mio., die ihm vertraglich zustehen.

Keine Einzelfälle, dieses Phänomen ist weltweit anzutreffen. Die Chuzpe ist es, daß Personen, die voll für das wirtschaftliche Desaster verantwortlich waren, deren Betriebe tlw. durch Staatshaftungen und Zuschüssen aufgefangen wurden, fast ungeschoren davon kommen.

Und es wird schon wieder voll mit üppigen Boni geworben. „Bab – Bonus are back“, betitelt die britische Presse die Entwicklung im  Bankensektor. Durch den Wegfall vieler Konkurrenten, ist die Marge in London aktuell um drei-bis sechsmal so hoch wie vor der Krise. Goldman Sachs rechnet für heuer mit dem besten Ergebniss seiner 140-jährigen Geschichte.

Fazit: Scheinbar ein kurzer Knick, einige hat es ihre Boni gekostet, einige verloren ihren Arbeitsplatz, mit abgespeckter Mannschaft läßt es sich wieder optimal  verdienen und die Gier kehrt wieder zurück.

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Eine Antwort zu „Von Petrikovics bis Goldman Sachs“

  1. Max Momsen sagt:

    Kurze Worte: Alles Verbrecher die man in einer anderen Zeit
    an die Wand gestellt und abgeknallt hätte. Schade dass diese Zeit vorbei ist.

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