Josef Ackermann, seine 25% Zielvorgabe bei Eigenkapitalrendite melden sich zurück und die Verluste der Lehmann-Pleite.

Das Us-Investmentmagazin “Institutional Investor” kürte wieder die mächtigsten Investmentbanker. 2009 war das Jahr einer atemberaubenden Aufholjagd und für Kleinanleger die Gewissheit, die Großen zocken wieder weiter. Der an 2.Stelle platzierte Blankfein bezeichnete die fürstliche Entlohnung als “Gottes Werk”, man sieht, abgehobener geht es nicht mehr. Schade nur, daß die vollmundigen Versprechen des Eingreifens der politisch Verantwortlichen nur Lippenbekenntnisse waren. Sie retteten  durch Steuergelder angeblich den totalen Zusammenbruch – Wahrheitsbeweis???? – und sonnten sich als tatkräftige Helfer. Zumindest laut ihren Pressesprechern. Denke, daß die Bevölkerung dies ein bißchen anders sieht und auch deshalb rund um Weihnachten ausgabenmäßig auf den Putz gehaut hat. Motto: Wer weiß was noch kommt.

Und rund um die Verluste der Lehmann-Pleite haben die österreichischen Banken runde € 615 Mio versenkt. Ansprüche sind angemeldet und können nach eigenen Angaben oft viele Jahre dauern. Stellt sich die Frage, wieso “Deutschlands dümmste Bank” , die staatliche KfW, die der bereits pleitegegangenen Lehmann-Bank noch einen Kredit nach warf, vor wenigen Tagen ca. 70% ihrer Forderungen zurückbekommen hat? Spielen die österr. Banken doch in einer anderen Sandkistenliga?

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